Mittwoch, 16. September 2009

ENDE

die Jahreszeiten sind vorbei.

Dieser Blog hat mich nun 645 Tage begleitet und vieles erklärt.

Ich habe einige nette Menschen kennengelernt und viele schöne, teilweise auch traurige Sachen gelesen.

In meinem Leben hat sich einiges verändert und es wird Zeit auch im Blogleben neue Wege einzuschlagen.

Ein neuer Blog besteht bereits und wird nach und nach gefüllt werden.

Danke für Euren Kommentare, Unterstützungen und manchesmal Hinweise die mir sehr geholfen haben, ich hoffe wir lesen uns wieder.

Das Stueck

Montag, 7. September 2009

Wahrheit?

Sie zweifelt gerade daran, dass wirklich ein grippaler Infekt für den Ausfall der heutigen Verabredung verantwortlich ist.

Wieder auf das falsche Pferd gesetzt? Wieder dumm gewesen?

Enttäuscht und in gewisser Weise auch keine Lust mehr sich noch in irgendeiner Weise Gedanken zu machen warum, wieso usw.

Es ist wie es ist - und gerade möchte sie einen Sandsack vor sich haben, noch lieber die Person die abgesagt hat und wissen wo die Wahrheit liegt.

Mittwoch, 26. August 2009

Der Giftschrank

ein heikles Thema und doch auch immer mehr öffnend und stimmig werdend.

Da gibt es Dinge, die sie niemals aussprechen würde - dachte sie - sie ist doch so offen, aber darüber sprechen? Nein das geht zu weit, es gibt Dinge die man nicht aussprechen sollte, geschweige denn darüber nachdenken sollte, das man sie ausleben möchte.

Gut das Stück ist mit ihrem Verhalten zum Thema sowieso schon lange ab von der "Norm", aber nein der Giftschrank muss zu bleiben.

2 Jahre ist es nun her, das jemand das erste mal einen Blick in den Giftschrank warf, er machte einfach die Tür auf schaute hinein und nahm sich wenige Dinge heraus.

Diese Dinge gehören Heute zur "Stücknorm" - nun gibt es wieder jemand der so selbstverständlich mit den "Kleinigkeiten aus dem Giftschrank" umgeht, als sei es gar nichts giftiges, nichts was man nicht "nehmen" kann.

Und das Stück, es öffnet die Türen schaut fasziniert zu was man aus diesen Kleinigkeiten machen kann, hofft manchesmal das dieses oder jenes Gift in der tiefsten Ecke des Schrankes urplötzllich verschwindet oder verdeckt wird von etwas harmloserem, aber sie fühlt das genau das der Weg ist, ist fasziniert, fühlt sich sicher, geniest und schaut zu was da so alles mit und an/in ihr passiert.

Dienstag, 25. August 2009

Langsam

verblasst die Farbe.

Eine Markierung, gesetzt mit den Worten "kein Laut und Du weist warum ich sie Dir setze, welche Bedeutung sie hat."

Sie verblasst und mit ihrem verblassen steigt die Sehnsucht.

War sie ein Tag danach noch so zu sehen als sei sie frisch, am Tag darauf schon dunkel, und mittlerweile in allen Farben schillernd.

Der Schmerz, wurde zu einem sanften Brennen, jetzt ist kein Schmerz mehr vorhanden - nur die schillernden Farben.

Montag, 22. Juni 2009

Netzfundstück

Ich möchte dich lieben, ohne dich
einzuengen,
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten,
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas
festzulegen,
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu
stellen,
dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
von dir Abschied nehmen,
ohne Wesentliches versäumt zu haben,
dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich für sie verantwortlich zu machen,
dich informieren, ohne dich zu belehren,
dir helfen, ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu
wollen,
mich an dir freuen, so wie du bist.

Wenn ich von dir das gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen
und uns gegenseitig bereichern

Samstag, 20. Juni 2009

Die Internetzensur

Habe gerade mal nach meinem Ranking bei Google gesucht und was erscheint unter den Suchergebnissen:

Aus Rechtsgründen hat Google 1 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org.

Ich schau nicht nach, aber ich bin gespannt wie es weiter geht.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Das Stück

lebt noch, aber es gibt derzeit nichts worüber sie schreiben könnte.

Sonntag, 22. Februar 2009

Realität...

Sie geht mit ihrer Kollegin aus der Lounge zum Aufzug, fährt ins Erdgeschoss.

Sie unterhalten sich über dies und das, im Foyer ist ein großer Markt, viele Stände mit allerlei Nippes. Lachen, Freude, die Verkäufer sind alle so nett.

Sie kauft einen neuen Schlüsselanhänger, geht weiter. Ihre Kollegin ist nah bei ihr, am Ende der Stände öffnet sich eine Tür.

Sie stehen in einem kleinen Raum, der so gar nicht zu dem modernen Bau des Bürokomplexes passt. 5 Große weiße Türen, mit schweren goldenen Griffen sind um sie, weißer Marmorboden, gedämpftes Licht. Die Tür hinter ihnen ist zugefallen, zielgerichtet geht sie auf eine Tür zu, drückt den Griff nach unten und tritt ein.

Nur langsam gewöhnen sich ihre Augen an die Dunkelheit, ein Kerzenleuchter steht am hinteren Ende des Raums.

Eine Hand greift sie im Nackenhaar, reisst sie in den Raum. Die Tür hinter ihr fällt zu. Die Kollegin ist weg. Vor ihr steht ein Mann dessen Gesicht ihr bekannt vorkommt, doch sie weis nicht wer es ist.

Er hat eine Peitsche in der Hand, spricht mit ihr, doch sie versteht ihn nicht. Sie geht auf die Knie, senkt den Kopf und spürt wie sich eine Hand auf ihren Rücken legt. Sie streichelt und dann den ersten Schlag. Ein wohlig warmes Gefühl durchströmt sie, sie wird wach, sehnt sich in den Traum zurück, will fühlen und doch gelingt es ihr nicht.

Wach liegt sie im Bett fühlt den Schmerz, die Hand auf ihrem Rücken und weis nicht ob sie träumt.

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Ein Wort an alle Leser.

Hier geht es um meine Fantasien, Erlebtes und Gefühltes. Wem es gefällt möge sich äussern wie auch immer, wem es nicht gefällt, darf sich gerne konstruktiv äussern, alle anderen mögen bitte weiterblättern und sich das suchen was ihnen gefällt. Schon die alte Volksweise (19 Jhd) sagt : Ja fesselt man mich Im finsteren Kerker, So sind doch das nur Vergebliche Werke. Denn meine Gedanken Zerreißen die Schranken Und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei.

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